Modellvorstellung Losi Desert Buggy XL

Startseite >> Modellvorstellung >> Losi DBXL

Hauptmenü


Bildergalerie


Links zu anderen Seiten

LOSI DBXL

Hier möchte ich Ihnen gern ein paar Details von meinen Losi Desert Buggy XL näher bringen. Das Modell ist für mich ein solides qualitatives Modell. Wer gern ein 1:5er Modell mit 4WD Antrieb haben möchte, sollte sich den LOSI DBXL auf jeden Fall einmal näher anschauen.

Details

Natürlich ist nicht immer jedes Modell perfekt.Jedes Modell hat seine Stärken und seine Schwachstellen. Auch in der Konstruktion gibt es sehr gute Umsetzungen aber auch manchmal kleine Mängel die nach den Kauf beseitigt werden müssen. Ich möchte gern mit ein paar Bildern und Anmerkungen auf die positiven und negativen Details eingehen die mir am Modell aufgefallen sind.



Am Lenkhebel ist mir aufgefallen, dass die verwendete Schraube des Herstellers zu kurz für die Stoppmutter ist. Dadurch geht der Effekt den die Mutter bringen soll völlig verloren.

Hier sollte eine Austausch durch eine länger Schraube stattfinden und das kleine Problem ist gelöst.

Wichtig!
Die Schraube sollte auf jeden Fall getausch werden. Wenn sich die Mutter während der Fahrt löst, verlieren Sie die Lenkwirkung.


Bei meinem Modell war der eingesetzte gelbe Benzinschlauch nicht passend für die Öffnung. Er war eindeutig etwas zu klein. Dadurch ist an dieser Stelle während der Fahrt Benzin ausgetreten. Dies war eine sehr große Sauerei im Fahrzeug.

Hier hat der Kauf eines passenden Benzinschlauches Abhilfe geschaffen.

Wichtig!
Dies muss nicht bei einen anderen Modell der Fall sein. Am besten Sie prüfen es vor der ersten Fahrt nach, ob der Anschluss auch ordentlich dicht ist.


Sehr positiv ist, dass Hauptzahnrad ist aus Stahl. Ob die Konstruktion der Getriebebox, wo das Mitteldifferenzial verbaut ist optimal ist, wird sich in der Zukunft zeigen. Das Ganze ist sehr offen gestaltet. Gerade in einem Gelände mit vielen kleinen Steinen (wie zum Beispiel in einer Kiesgrube) kann es dazu führen, dass sich Steine in der Box verklemmen.

Wichtig!
Hier sollte auf jeden Fall bei einer Fahrpause eine Kontrolle stattfinden ob sich Steine im Fahrzeug oder der Getriebebox verfangen haben.


Die Kupplungsglocke des DBXL ist offen. Dies hat auf jeden Fall den Vorteil, dass der Abrieb aus der Glocke entweichen kann. Weiterhin ist es für die Belüftung optimal. Aber hier gibt es auch einen Nachteil. Wenn Sie mit den offenen System im Gelände mit kleinen Steinen und Sand fahren, kommt dieser durch die Öffnung in die Kupplungsglocke. Sand oder kleine Steine machen den Kupplungsbacken ordentlich zu schaffen. Es kommt dadurch zu einem hohen Verschleiß.

Wichtig!
Die Kupplungsglocke sollte so offen bleiben wie sie ist. Wenn das System geschlossen werden soll dann über einen geschlossenen Kupplungsglockenhalter. Leider gibt es für den LOSI DBXL noch keinen geschlossenen Kupplungsglockenhalter. Ich hoffe aber sehr, dass es in Zukunft einen geben wird. Für einen LOSI 5ive-T gibt es bereits einen. Dieser passt aber leider nicht am DBXL.


Was ich sehr Schade finde, dass bei der Empfängerbox an Größe gespart wurde. Der Empfänger passt gerade so mit allen Kabeln hinein.

Die Box lässt sich mit Mühe gerade so verschließen.

Hier hätte die Hersteller eine etwas geräumigere Box verbauen können. Bei der Größe des Modells wäre es kein Problem gewesen.


Sehr positiv ist, dass bereits ein Akku im RTR Modell mitgeliefert wird. 1700mAh sind aber nicht viel für dieses Modell.

Wenn Sie eine ganzen Tag und mehrere Tankfüllungen verfahren wollen, dann benötigen Sie einen zweiten Akku als Ersatz. Die Box ist leider nur so groß gebaut, dass der Akku genau reinpasst. Bei Akkus von anderen Herstellern, sollten Sie vorher prüfen ob diese vom den Maßen auch passen.


Der DBXL hat einen sehr stabilen und robusten Überrollkäfig. Dieser verleiht dem Fahrzeug eine sehr gute Stabilität und schütz hervorragend bei Überschlägen. Die Lexankarosserie ist in einer ordentliche Stärke.

Ich empfehle aber trotzdem, die Karosserie mit einem starken Gewebeklebeband von Innen auszukleben. Dies erhöht die Lebensdauer der Karosserie, gerade wenn Sie oft im Gelände fahren.

Was etwas nervig ist, die Karosserie wird mit 12 Klemmen befestigt. Die Originalen sind sehr straff.


Da der Käfig eine starke Stabilität bringt, ist hier eine gewisse Spannung beim Aufbau vorhanden. Wenn Sie als erstes den Käfig am Heck in die 4 passenden Halterungen eingesteckt haben, entsteht vorn das Problem, das hier die Nase nicht mehr zum Loch passt. Hier ist ein wenig gefummel gefragt. Es biete sich an, erst vorn zu befestigen, dann die Seiten und dann das Heck.

Bei meinem Modell war es nötig, die Löcher vorn bei der Motorhaube mit einer Rundfeile etwas zu bearbeiten, damit die Nase etwas leichte durchzuführen ist. Nach den ersten Mal abbauen konnte sie nicht mehr ohne Bearbeitung befestigt werden.


Beim aufsetzen des Käfigs ist unbedingt auf das Antennenröhrchen zu achten. Dieses verklemmt sich sehr schnell in den Rahmen. Wenn sie es nicht mitbekommen bricht es weg.

Hier sollten Sie das Antennenröhrchen kürzen. Sie können es auch gegen ein stärkeres Material austauschen. Hier empfiehlt sich zum Beispiel die Ummantelung von einem Fahrrad Bowdenzug.


Durch die Position des Motors ist die Abgasanlage so verbaut, dass die Abgase in das Fahrzeug geblasen werden. Nach der ersten Tankfüllung bei voller Fahrt, sah die Karoserie nicht mehr schön aus (siehe Bild links).

Hier ist das ganze heiße und nicht verbrannte Öl an der Karoserie gelandet. Es ließ sich mit etwas Seifenwasser und aufwendigen wischen aber wieder beseitigen. Am Anfang habe ich hier einen hitzebeständigen Silikonschlauch angebracht, der die Abgase nach außen leitet.

Jetzt ist aber die neue und geplante Abgasanlage verbaut. Hier habe ich mich für eine Victory RC BIGBORE Silenced Abgasanlage entschieden.

2008 Copyright© by www.rc-freunde-leipzig.de

Das Kopieren von Bildern und Texten dieser Seite ist nicht gestattet.

Alle Grafiken, Bilder, Markennamen, Warenzeichen und eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum Ihrer rechtmässigen Eigentümer und dienen hier nur der Beschreibung.