RC Freunde Leipzig! Erlebnisbericht: Wie mein Specter baden ging.

Startseite >> Erlebnisberichte >> Wie mein Specter baden ging.

Hauptmenü


Bildergalerie


Links zu anderen Seiten

Erlebnisbericht 02.04.2010 Cospudener See: Wie mein Specter baden ging.


Es ist wunderschöner Tag im April 2010.

Die Sonne scheint und es ist wunderbar warm.

Damit heißt es für die RC Freunde Leipzig: „fahren gehen“.

Ausgemacht wurde diesmal im Forum, der Strand am Cospudener See.

Der Strand ist wunderbar mit schönem feinem Ostseesand gestaltet. Leider musste ich an diesen Tag noch verschiedene Wege erledigen, wodurch ich zum Fahren nachkommen musste. Nach ewiger Parkplatzsuche hatte ich dann endlich ein Plätzchen gefunden. WOW, dachte ich so viele Leute heute hier. Na hoffentlich nicht alle zum RC fahren (“lach“), denn dann sind alle Frequenzen weg. Mir war natürlich klar, dass die Leute zum Spazierengehen unterwegs waren. Vom Auto bis zum vereinbarten Fahrplatz ist es ein ganzes Stück zum laufen. Dies ist immer das Leid eines RC Fahrers, jede Menge zum schleppen. Als ich am vereinbarten Platz ankam, der Schreck, es ist niemand da. Na toll, dachte ich mir. 15 Minuten Fußweg und alles umsonst. Ich fragte per Telefon noch einmal, wo genau denn nun alle sind.

Ich wollte endlich zum Fahren. Die Leute schauten mich sowieso schon immer an. Aber daran bin ich gewöhnt, denn die meisten schauen nur wegen dem RC Car. Es stelle sich heraus, dass die Jungs etwas weiter gegangen sind. Nach ca. weiteren 300 Metern hörte ich dann auch schon die Groß- und Nitromodelle dröhnen. Es waren sehr viele Fahrer da und vor allem viele neue RC Freunde. Die Fahrfläche war wunderbar, schön glatt und vor allem mit weichem Sand. Das wird auf jeden Fall die Freunde der Großmodelle freuen. Da können Sie sicher mal nach dem bashen, ohne Schäden am Fahrzeug nach Hause gehen. Denn bashen, werden Sie sicher.

Einige RC Freunde waren dabei im Sand zu graben. Erst dachte ich, die bauen aus Langeweile eine Sandburg. Aber nach ein paar weiteren Sandschaufeln war mir klar, es wird keine Sandburg sondern eine Rampe. Jetzt erst mal Sachen ablegen und allen „Hallo“ sagen. Dann war mein Specter dran. Zu meiner Überraschung sprang er gleich an und es konnte sofort losgehen. Nach der ersten Runde im feinen Sand musste ich erst einmal feststellen, dass es die Standarträder hier nicht bringen. Daraufhin wechselte ich die Räder, mein zweiter Satz ist für Sand optimal geeignet ist. Ich drehte mit den anderen einige schöne Runden im Sand. Jetzt war auch die Rampe fertig und die Fahrer fingen an zu springen. Mich animierte dies erst einmal mit der Kamera von Marc, ausgiebig Fotos zu machen.

Nach der ausgiebigen Fotosession, musste die Rampe wieder aufgeschüttet werden. Als alles wieder repariert war, wollte ich auch noch ein paar Runden drehen. Ich starte den Specter und nutze auch gleich intensiv die Rampe. Und dann auf einmal passiert es.
Nach einen wunderschönen Sprung gab der Specter auf einmal Vollgas und das auch noch Richtung Wasser. Ich hörte noch das aufheulende Motorgeräusch und dann den Einschlag ins Wasser.

Ich stand da wie versteinert. Was war jetzt? Als erstes dachte ich an Funkstörungen, was mich aber wunderte den ganzen Tag lief alles glatt.

Ich machte ich erst einmal auf Richtung Wasser und als ich den Specter sah dachte ich, oh nein, jetzt musste doch ins Wasser. Das wird schön kalt sein, denn der Winter hatte sich ja gerade erst verabschiedet. Aber es musste ja sein, wenn ich mein Auto wieder haben will. Schuhe und Socken aus, Zähne zusammen beißen und rein ins kalte Wasser. Es war wirklich verdammt kalt.

Aber an den Specter kam ich zum Glück einfach heran, das Wasser war an dieser Stelle nicht sehr Tief. Und ganz untergegangen war er ja auch nicht, die Antenne schaute noch ca. 2 cm aus dem Wasser heraus.

Nachdem der Specter aus dem Wasser geborgen, war stellte ich fest, dass es keine Funkstörung war. Ich Trottel habe einfach vergessen das Batteriefach zu richtig zu verschließen. Als beim letzten Sprung der Specter aufkam hatte er die Batterien verloren. Damit war dann auch klar, warum er in den See fuhr.

Der einzige Vorteil den ich jetzt hatte, der Specter ist jetzt wieder richtig schön sauber. Zuhause habe ich ihn dann erst einmal zum Trocknen stehen lassen. Nach 3 Tagen musste ich dann aber feststellen, dass eine komplette Überholung nötig sein wird. Der Specter ließ sich keinen Millimeter mehr bewegen.

Leider hat der Specter doch mehr Schaden genommen. Die Servos sind alle ok. Aber der Empfänger und der Motor haben das Vollbad nicht überstanden.

Beim Motor ist folgendes passiert. Der heiße Motor hat sich bei der Abkühlung so stark zusammengezogen, dass es wahrscheinlich die Messingteile gedrückt oder verzogen hat. Der Motor springt zwar an, aber er hat keine Kompression mehr.

Was lernen wir daraus?
Ein Specter der nicht taucht, taugt auch nichts.


Galerie: Impressionen vom Fahrtag

2008 Copyright© by www.rc-freunde-leipzig.de

Das Kopieren von Bildern und Texten dieser Seite ist nicht gestattet.

Alle Grafiken, Bilder, Markennamen, Warenzeichen und eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum Ihrer rechtmässigen Eigentümer und dienen hier nur der Beschreibung.